Vom Stundenlohn zum Monatsgehalt und zurück
Ein Jobangebot nennt einen Stundenlohn, das alte Gehalt war ein Monatsbetrag, und die Gehaltsstatistik spricht vom Jahresgehalt. Um das zu vergleichen, musst du umrechnen. Der Stundenlohnrechner macht das in alle Richtungen und zeigt dir auf einen Blick, was du pro Stunde, pro Tag, pro Woche, pro Monat und pro Jahr verdienst. Er rechnet mit den Beträgen, die du eingibst, ohne Steuern und Sozialabgaben. Ob du brutto oder netto eingibst, ist dir überlassen, die Ergebnisse sind dann ebenfalls brutto oder netto.
Wie viele Stunden hat ein Monat?
Das ist die eigentliche Frage hinter jeder Umrechnung. Ein Monat hat nicht genau vier Wochen, sondern im Durchschnitt etwas mehr. Der Rechner nimmt deshalb 52 Wochen im Jahr und teilt durch 12 Monate. Die Stunden pro Monat sind also Stunden pro Woche × 52 ÷ 12.
| Stunden pro Woche | Stunden pro Monat |
|---|---|
| 20 | 86,67 |
| 35 | 151,67 |
| 38,5 | 166,83 |
| 40 | 173,33 |
| 42 | 182 |
Wer einfach mit vier Wochen rechnet, unterschätzt den Monat: Bei 40 Stunden wären das 160 statt 173,33 Stunden, also 13,33 Stunden zu wenig. Der Stundenlohn aus einem Monatsgehalt würde dadurch zu hoch ausfallen.
Beispiele
- 20 € pro Stunde, 40 Stunden pro Woche: 800 € pro Woche, 3.466,67 € pro Monat, 41.600 € pro Jahr.
- 3.000 € pro Monat, 40 Stunden: 17,31 € pro Stunde. Bei 38,5 Stunden sind es 17,98 € pro Stunde, denn derselbe Monatslohn verteilt sich auf weniger Stunden.
- 45.000 € pro Jahr, 40 Stunden: 3.750 € pro Monat, 21,63 € pro Stunde.
- Teilzeit, 20 € pro Stunde, 20 Stunden an 4 Tagen: 100 € pro Tag, 1.733,33 € pro Monat.
- Schweiz, 6.000 CHF pro Monat bei 42 Stunden: 32,97 CHF pro Stunde. Mit „Währung“ unten stellst du auf Franken um.
Zwei Angebote vergleichen
Angebot A zahlt 3.200 € im Monat für 40 Stunden pro Woche, Angebot B 3.000 € für 35 Stunden. Auf den ersten Blick ist A besser. Pro Stunde gerechnet bringt A aber 18,46 €, B dagegen 19,78 €. Welches Angebot besser zu dir passt, hängt davon ab, ob dir das höhere Monatsgehalt oder die freie Zeit wichtiger ist. Der Stundenlohn macht den Vergleich nur ehrlich. Tippe dafür nacheinander beide Angebote ein, den Monatsbetrag mit „pro Monat“ und die jeweilige Wochenarbeitszeit.
Was der Rechner berücksichtigt und was nicht
Er geht von gleich vielen Stunden in jeder Woche des Jahres aus. Urlaub, Feiertage und Krankheitstage ändern daran nichts, denn bei einem festen Monatsgehalt werden sie bezahlt. Bei Stundenlöhnen ohne bezahlten Urlaub, etwa bei manchen freien Aufträgen, verdienst du im Jahr entsprechend weniger, als der Rechner zeigt.
Nicht eingerechnet sind:
- Steuern und Sozialabgaben. Vom Bruttolohn gehen Lohnsteuer und Beiträge ab. Wie viel, hängt vom Land, von der Steuerklasse und von weiteren Umständen ab.
- Sonderzahlungen. Ein 13. Monatsgehalt, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld erhöhen das Jahresgehalt, in manchen Verträgen auch ein 14. Gehalt. Willst du sie einrechnen, gib das Jahresgehalt direkt ein und wähle „pro Jahr“: Dann stimmt der Stundenlohn, und der angezeigte Monatsbetrag ist ein Zwölftel davon.
- Überstunden und Zuschläge. Nacht-, Sonntags- oder Feiertagszuschläge kommen extra.
Selbstständig: Stundensatz kalkulieren
Als Selbstständiger zählt nicht nur der Stundensatz, sondern wie viele Stunden du tatsächlich abrechnen kannst. Akquise, Buchhaltung, Fortbildung und Urlaub bringen kein Honorar. Tippe deinen Wunschumsatz pro Jahr ein und als Wochenstunden nur die Stunden, die du im Durchschnitt wirklich abrechnest. Der Stundenlohn, der dann erscheint, ist der Satz, den du mindestens verlangen musst. Ob der Betrag netto oder brutto ist, hängt davon ab, ob du die Umsatzsteuer mitrechnest. Für diesen Schritt gibt es den Mehrwertsteuerrechner.
Kleine Hilfen
Die Felder verstehen Komma und Punkt, „38,5“ wird also richtig gelesen. Mit „Teilen“ schickst du die Umrechnung als Bild und Link, „Zurücksetzen“ oder die Taste R stellt 20 € pro Stunde bei 40 Stunden wieder her.
Weitere Rechner
Wie viel eine Gehaltserhöhung von 3 % ausmacht, zeigt der Prozentrechner. Wenn du dir überlegst, welche Kreditrate zu deinem Einkommen passt, hilft der Kreditrechner, und für Aufgaben wie „8 Stunden bringen 160 €, wie viel bringen 6?“ der Dreisatz-Rechner.
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