Trinkgeld geben und die Rechnung fair teilen
Am Ende eines Essens mit Freunden kommt die Rechnung, und dann beginnt das Kopfrechnen: Wie viel Trinkgeld, wie viel pro Person, und wer hat Kleingeld? Der Trinkgeldrechner nimmt dir das ab. Du tippst den Betrag, das Trinkgeld in Prozent und die Zahl der Personen ein und siehst sofort, wie viel jeder zahlt. Er funktioniert auf dem Handy, direkt am Tisch, und braucht keine Anmeldung.
So rechnet der Rechner
- Trinkgeld: Rechnungsbetrag × Prozentsatz ÷ 100.
- Gesamt: Rechnungsbetrag + Trinkgeld.
- Pro Person: Gesamt ÷ Zahl der Personen.
Ein Beispiel: Die Rechnung beträgt 80 €, ihr gebt 10 % Trinkgeld und seid zu zweit. Das Trinkgeld beträgt 8 €, zusammen sind es 88 €, also 44 € pro Person.
Aufrunden auf glatte Beträge
Krumme Beträge wie 24,71 € sind lästig, vor allem beim Bezahlen in bar. Mit „Aufrunden“ zahlt jede Person einen glatten Eurobetrag, und das Trinkgeld wird entsprechend etwas größer. Beispiel: 67,40 € zu dritt mit 10 % Trinkgeld.
| Ohne Aufrunden | Mit Aufrunden | |
|---|---|---|
| Pro Person | 24,71 € | 25,00 € |
| Gesamt | 74,14 € | 75,00 € |
| Trinkgeld | 6,74 € | 7,60 € |
| Tatsächliches Trinkgeld | 10 % | 11,3 % |
Der Rechner rundet immer nach oben, nie nach unten. Das Trinkgeld wird beim Aufrunden also nie kleiner als der eingestellte Satz.
Trinkgeld in Deutschland, Österreich und der Schweiz
In allen drei Ländern sind die Preise auf der Karte Endpreise: Bedienung und Steuer sind schon enthalten. Trinkgeld ist deshalb freiwillig, eine Anerkennung für guten Service und keine Pflicht. Wie viel man gibt, ist eine persönliche Entscheidung und hängt auch vom Ort und vom Anlass ab.
Verbreitet ist das Aufrunden. Beim Bezahlen sagt man dem Personal den Betrag, den man insgesamt geben möchte, oder einfach „Stimmt so“, wenn der Rest das Trinkgeld sein soll. Das Trinkgeld wird meist direkt beim Bezahlen übergeben und nicht auf dem Tisch liegen gelassen. Beim Zahlen mit Karte kann man den gewünschten Gesamtbetrag nennen, manche Kartenterminals fragen das Trinkgeld auch direkt ab.
In der Schweiz ist die Bedienung im Preis inbegriffen, und auch dort ist Trinkgeld eine freiwillige Geste. Mit dem Knopf „Währung“ unten stellst du den Rechner auf Franken um.
Auf Reisen gelten andere Sitten. In manchen Ländern ist das Trinkgeld fester Teil des Lohns, in anderen wird ein Bedienungszuschlag schon auf die Rechnung gesetzt. Schau dir die Rechnung an, bevor du etwas dazugibst, damit du nicht doppelt zahlst. Den Satz tippst du im Rechner frei ein, die Knöpfe in der unteren Leiste sind nur eine Abkürzung.
Nicht nur im Restaurant
Trinkgeld ist auch im Café, beim Friseur, im Taxi, beim Lieferdienst oder für Handwerker üblich, die zu dir nach Hause kommen. Feste Regeln gibt es dafür nicht, und der Rechner schreibt dir auch keinen Satz vor. Er hilft dir nur, aus dem Prozentsatz, den du für angemessen hältst, schnell einen Betrag zu machen. Bei kleinen Beträgen ist es oft einfacher, auf den nächsten vollen Euro aufzurunden: Setze das Trinkgeld dafür auf 0 % und tippe auf „Aufrunden“. Unter dem Ergebnis siehst du dann, wie viel Prozent das Aufrunden ausmacht.
Getrennt oder zusammen?
Der Rechner teilt die Rechnung gleichmäßig. Habt ihr sehr unterschiedlich gegessen, ist getrenntes Bezahlen fairer, und jede Person rechnet ihr eigenes Trinkgeld aus: Tippe dann deinen eigenen Betrag ein und setze die Zahl der Personen auf 1. Wer den Anteil eines Gerichts am Gesamtbetrag wissen will, findet im Prozentrechner die passende Rechnung.
Mit dem Handy am Tisch
Auf dem Handy liegt der große Knopf „Ergebnis kopieren“ unter dem Daumen, und die Zahlen bleiben gespeichert, auch wenn du die Seite kurz verlässt. Über das Mikrofon oben kannst du die Aufgabe sagen, etwa „10 % Trinkgeld auf 80“. Mit „Zurücksetzen“ oder der Taste R beginnst du eine neue Rechnung.
Weitere Rechner für den Alltag
Für Einkäufe mit Rabatt gibt es den Rabattrechner, für den Vergleich zweier Packungen den Grundpreisrechner. Und wenn ihr eine Gemeinschaftskasse für einen Ausflug macht, hilft der Durchschnittsrechner zu sehen, wie viel jeder im Mittel ausgegeben hat.
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