margenrechner

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Berechne

Einkauf , Verkauf

 

 

    Größe

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    So funktioniert’s

    1. Rechnung wählen

      Tippe oben neben „Berechne“ auf „die Marge aus zwei Preisen“, „den Verkaufspreis für ein Ziel“ oder „den Preis mit einem Faktor“.

    2. Nettopreise eintippen

      Gib den Einkaufspreis und den Verkaufspreis ohne Mehrwertsteuer ein. Beim Ziel tippst du auf „eine Handelsspanne“, um zu „einen Aufschlag“ zu wechseln. Darunter stehen Rohgewinn, Aufschlag, Handelsspanne und Kalkulationsfaktor.

    3. Übernehmen

      „Ergebnis kopieren“ übernimmt den Betrag, „Währung“ unten wechselt zwischen €, CHF und ohne Zeichen. „Zurücksetzen“ stellt die Beispielwerte wieder her.

    Hast du Verbesserungsvorschläge?

    Wir bauen Rechner, die so einfach und intuitiv wie möglich sind, mit ein paar Extras hier und da. Sag uns, was diesen hier besser machen würde.

    Aufschlag oder Handelsspanne: zwei Prozentsätze für denselben Gewinn

    Wer etwas einkauft und weiterverkauft, ob im Laden, im Onlineshop, auf dem Markt oder im Café, muss wissen, wie viel pro Stück übrig bleibt. Dafür gibt es drei gebräuchliche Kennzahlen, und sie werden oft verwechselt. Der Margenrechner zeigt alle drei gleichzeitig und rechnet in beide Richtungen: vom Preis zur Marge und von der gewünschten Marge zum Preis. Gerechnet wird mit Nettopreisen, also ohne Mehrwertsteuer.

    Die drei Kennzahlen

    Ein Beispiel: Du kaufst einen Artikel für 60 € ein und verkaufst ihn für 100 €. Der Rohgewinn ist 100 − 60 = 40 €.

    • Aufschlag (Kalkulationszuschlag): Rohgewinn ÷ Einkaufspreis × 100. Hier 40 ÷ 60 = 66,67 %. Er sagt, wie viel Prozent du auf den Einkaufspreis draufschlägst.
    • Handelsspanne (die Marge im engeren Sinn): Rohgewinn ÷ Verkaufspreis × 100. Hier 40 ÷ 100 = 40 %. Sie sagt, welcher Anteil des Verkaufspreises bei dir bleibt.
    • Kalkulationsfaktor: Verkaufspreis ÷ Einkaufspreis. Hier 100 ÷ 60 = 1,667. Mit diesem Faktor multiplizierst du den Einkaufspreis, um den Verkaufspreis zu erhalten.

    Aufschlag und Handelsspanne beschreiben also denselben Gewinn von 40 €, nur auf eine andere Basis bezogen. Deshalb ist der Aufschlag immer größer als die Handelsspanne. Wer im Gespräch nur „Marge“ sagt, sollte klären, welche der beiden gemeint ist.

    1. Die Marge aus zwei Preisen

    Tippe Einkaufspreis und Verkaufspreis ein. Das große Ergebnis ist der Rohgewinn pro Stück, darunter stehen Aufschlag, Handelsspanne und Kalkulationsfaktor. Noch ein Beispiel: Eine Tasse Kaffee kostet im Einkauf an Bohnen, Milch und Becher 0,90 € und wird netto für 2,70 € verkauft. Der Rohgewinn ist 1,80 €, der Aufschlag 200 %, die Handelsspanne 66,67 % und der Kalkulationsfaktor 3. Personal, Miete und Strom sind darin noch nicht bezahlt, sie müssen aus dem Rohgewinn gedeckt werden.

    2. Den Verkaufspreis für ein Ziel

    Du weißt, welche Spanne du brauchst, und suchst den Preis. Tippe im Satz auf „eine Handelsspanne“ oder „einen Aufschlag“, je nachdem, wie du rechnest.

    • Mit Handelsspanne: Verkaufspreis = Einkaufspreis ÷ (1 − Spanne). 60 € Einkauf und 40 % Spanne ergeben 60 ÷ 0,6 = 100 €.
    • Mit Aufschlag: Verkaufspreis = Einkaufspreis × (1 + Aufschlag). 60 € Einkauf und 40 % Aufschlag ergeben 60 × 1,4 = 84 €.

    Der Unterschied von 16 € pro Stück zeigt, wie teuer eine Verwechslung werden kann. Eine Handelsspanne von 100 % oder mehr ist übrigens nicht möglich, denn dann müsste der Einkaufspreis null sein. Der Rechner zeigt in diesem Fall einen Hinweis.

    3. Den Preis mit einem Faktor

    Viele Händler und Handwerksbetriebe arbeiten mit einem festen Kalkulationsfaktor für eine ganze Warengruppe. Du tippst den Einkaufspreis und den Faktor ein und erhältst den Verkaufspreis. 12 € Einkauf mit dem Faktor 1,8 ergeben 21,60 €. Darunter stehen Rohgewinn, Aufschlag und Handelsspanne, damit du siehst, was der Faktor in Prozent bedeutet.

    Vom Nettopreis zum Preisschild

    Die Marge rechnest du mit Nettopreisen, denn die Mehrwertsteuer gehört nicht dir, sie geht an das Finanzamt. Für das Preisschild im Laden brauchst du danach den Bruttopreis. 100 € netto werden in Deutschland mit 19 % zu 119 € brutto. Diesen Schritt erledigt der Mehrwertsteuerrechner, der auch die Sätze für Österreich, die Schweiz und Luxemburg kennt. Planst du eine Aktion, zeigt dir der Rabattrechner den reduzierten Preis, und hier siehst du danach, wie viel Spanne nach dem Rabatt noch bleibt.

    Wie viel Marge ist normal?

    Darauf gibt es keine allgemeine Antwort. Übliche Spannen hängen von der Branche, vom Lager, vom Personal und von der Konkurrenz ab. Der Rechner nennt deshalb keine Richtwerte. Er rechnet nur genau mit deinen Zahlen, damit du verschiedene Preise schnell durchspielen kannst. Ein praktischer Weg: Trag zuerst deine Kosten pro Stück ein, probiere dann im Modus „den Verkaufspreis für ein Ziel“ zwei oder drei Spannen aus und vergleiche die Preise mit denen, die deine Kundschaft gewohnt ist. Ein Link über „Teilen“ öffnet dieselbe Rechnung mit denselben Zahlen, etwa für deine Steuerberatung oder dein Team. Für allgemeine Prozentaufgaben gibt es den Prozentrechner.

    Deine Eingaben bleiben in deinem Browser und werden nicht an einen Server geschickt.

    Fragen

    Was ist der Unterschied zwischen Aufschlag und Handelsspanne?

    Der Aufschlag bezieht den Gewinn auf den Einkaufspreis, die Handelsspanne auf den Verkaufspreis. Bei 60 € Einkauf und 100 € Verkauf sind das 66,67 % Aufschlag und 40 % Handelsspanne, für denselben Gewinn von 40 €.

    Wie berechne ich die Marge in Prozent?

    Teile den Rohgewinn durch den Verkaufspreis und multipliziere mit 100. (100 − 60) ÷ 100 × 100 = 40 % Handelsspanne.

    Wie berechne ich den Verkaufspreis mit einer gewünschten Marge?

    Teile den Einkaufspreis durch (1 − Spanne). Für 40 % Spanne bei 60 € Einkauf: 60 ÷ 0,6 = 100 €. Mit einem Aufschlag von 40 % wären es nur 60 × 1,4 = 84 €.

    Was ist ein Kalkulationsfaktor?

    Die Zahl, mit der du den Einkaufspreis multiplizierst, um auf den Verkaufspreis zu kommen. 100 € ÷ 60 € ergibt den Faktor 1,667. Ein Faktor von 2 entspricht einem Aufschlag von 100 % und einer Handelsspanne von 50 %.

    Rechne ich die Marge mit oder ohne Mehrwertsteuer?

    Ohne. Die Mehrwertsteuer wird an das Finanzamt abgeführt und gehört nicht zum Gewinn. Rechne mit Nettopreisen und schlag die Steuer erst am Ende für das Preisschild auf.

    Warum kann die Handelsspanne nicht 100 % erreichen?

    Weil sie den Gewinn auf den Verkaufspreis bezieht. 100 % hieße, dass der ganze Verkaufspreis Gewinn ist und der Einkauf nichts gekostet hat. Ein Aufschlag kann dagegen beliebig hoch sein.